Chemie

Inhalte

8., 9. und 10.  Klasse: jeweils zwei Unterrichtsstunden Chemie
(davon eine Stunde mit der ganzen Klasse und eine Stunde Teilungsunterricht mit Schülerversuchen)

Themen der 8. Klasse:

– Am Anfang war das Feuer
– Luft – der Stoff, der uns umgibt
– Wasser – Element oder Verbindung?
Themen der Jahrgangsstufen 9 und 10:
– Säuren und Laugen
– Salze – Gegensätze ziehen sich an
– Kohlenwasserstoffe – Brenn- und Rohstoffe
– Alkohole – Lust und Last
– Alkansäuren – richtige Säuren?
– Ester – Fette – Seifen
– Kohlenhydrate
– Aminosäuren und Eiweiße

Diese Themen stellen den Pflichtbereich dar und können durch weitere Themen ergänzt werden.

Zusätzlich bestehen folgende Wahlmöglichkeiten:

8. Klasse: Wahlpflichtfach NTU (Natur, Technik, Umwelt), zweistündig

9. Klasse: Wahlpflichtfach NTU (Natur, Technik, Umwelt), dreistündig
In NTU werden naturwissenschaftliche Fragestellungen behandelt, die biologische, chemische und physikalische Aspekte beinhalten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf praktischer, projektorientierter Tätigkeit.

10. Klasse: Profilkurs Chemie , zweistündig
Dieser Kurs dient insbesondere der Vorbereitung für den Leistungskurs. Anhand der experimentellen Strukturermittlung und Identifizierung von Stoffen (z.B. Acetylsalicylsäure) werden chemische Arbeitsmethoden vertieft.

Qualifikationsphase (11. und 12. Jahrgang):
Grundkurs Chemie dreistündig oder Leistungskurs Chemie fünfstündig

Semester-Themen:
– Die Welt der makromolekularen Stoffe
– Die Welt der farbigen Stoffe
– Energie und chemische Reaktionen
– Chemische Gleichgewichte in Natur und Technik


 

Die Chemieräume

Aus Alt wurde Neu!
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Schuljahresbeginn 08/09.
Auf den Schreibtisch des Schulleiters tropft es von der Decke herab – und dies aus den Abflussrohren der darüber liegenden Chemie!
Dies war der Höhepunkt einer Reihe von auf Mängel in den Fachräumen zurückzuführenden Ereignissen und wurde damit Auslöser von Anstrengungen aus vielerlei Richtungen, die letztendlich dann zur grundlegenden und umfassenden Sanierung und Neuausstattung der beiden Chemie-Unterrichtsräume
sowie des Vorbereitungsraumes führten.

Meilensteine auf dem Weg hierher waren
– ein Brief von Eltern der GEV an den damaligen Finanzsenator Herrn Sarrazin im Rahmen der Adventskalender-Aktion 2008;
– ein stetiges und beharrliches Vorantreiben und Nachhaken seitens der Schulleitung bei den Zuständigen in Ämtern und Behörden;
– ein unermüdlicher Einsatz von ChemielehrerInnen und SchülerInnen, die kräftig zupackten, wenn es etwas zu tun gab, mussten ja die Räume zum Schuljahresende im Juli 2009 zügig leer geräumt und alles irgendwie und irgendwo untergebracht werden und, was dann deutlich mehr Spaß machte, im November 2009 alles wieder sinnvoll in neuen Schrank- und Schubfächern untergebracht werden.

Nach dem langem, zähen Ringen und der Durchführung umfangreicher Bauarbeiten stehen uns nun seit Anfang Dezember 09 die neuen Chemieräume für den Unterricht zur Verfügung.

Damit sind nicht nur alle Sicherheitsvorschriften voll erfüllt sowie die Versorgung mit und Entsorgung von Chemikalien reibungslos gewährleistet!

Im Rahmen der Neuausstattung haben die Chemieräume jetzt
– eine Versorgung von Strom, Wasser und Gas aus so genannten Medienflügeln, die von oben herabhängen; damit sind bei hoher Benutzerfreundlichkeit gleichzeitig mehr Platz für die SchülerInnen und eine höhere Flexibilität bei der Raumaufteilung gegeben,
– elektronische Tafeln, über die sowohl die Erstellung und Abspeicherung von Tafelbildern als auch Internet-Recherchen möglich sind,

– einen mobilen Abzug mit effektiver Saugkraft,

– ergonomisch günstige und bequeme Stühle und nicht zuletzt

– eine gut abgestimmte, helle und freundliche farbliche Gestaltung der Lernumgebung.

Seit Inbetriebnahme der neuen Räume Ende November 2009 ist bei SchülerInnen und LehrerInnen wieder deutlich spürbar:  Chemie macht Spaß!

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Exkursionen

Berichte über Exkursionen im Rahmen des Chemie-Fachunterrichts

Im Leistungskurs Chemie gibt es regelmäßig Exkursionen unter dem Motto:
„Ausbildung, Studium und Arbeitsmöglichkeiten rund um die CHEMIE“.
Außer einzelnen Tages-Exkursionen gab es in den vergangenen Jahren auch dreimal eine sogenannte „Exkursionswoche“ mit jeweils 5 Tages-Exkursionen im Großraum Berlin.
Ziele waren das Klärwerk Ruhleben, die Beuth-Hochschule, die Bundesanstalt für Materialprüfung, die Unternehmen Atotech, Berlin-Chemie, Brauerei Radeberg und Q-Cells sowie das Institut für Biotechnologie an der TU. Aber auch historische Aspekte der Chemie kamen nicht zu kurz, so wurden die Alte Ziegelei in Glindow besucht, die Rüdersdorfer Kalkberge, das Zucker-Museum und das alte Wasserwerk in Friedrichshagen.
Hier ein Bericht der LK-Schüler von der letzten Exkursion:
Am 23.5.2012 besuchten wir mit Frau Höckh und unserem Chemie-Leistungskurs den internationalen Chemiekonzern Atotech, dessen Hauptaufgaben das Entwickeln von neuen Galvanotechniken, die Überprüfung, Verbesserung und die Lieferung der Chemikalien an andere Unternehmen sind.

Atotechs Headquarter ist in Berlin und die Firma besitzt weitere drei Standorte in Deutschland und beschäftigt international ca. 3600 Mitarbeiter in 40 Ländern. Sie ist eine Tochtergesellschaft der Total-Gruppe.
In Zukunft wie auch in der Vergangenheit versucht Atotech möglichst Verfahren zu entwickeln, die so umweltfreundlich und effizient wie möglich sind.

Wir wurden von freundlichen und kompetenten Mitarbeitern durch die verschiedenen Bereiche der Firma geführt (Material Sciences, Analytik, PoP-Anlage, …) und dabei wurden unterschiedliche Möglichkeiten der Beschäftigung erschlossen. Es war unglaublich einen Einblick in die Arbeitsabläufe und -techniken zu bekommen und zu erfahren, welche Möglichkeiten man als ChemikerIn mit und ohne Studium hat.
Interessant wäre auch gewesen Dinge zu sehen, wie die Abwasseranlage, die wahrscheinlich beeindruckend wäre und sehr wichtig für den Konzern ist. Außerdem hätte uns ein Gespräch mit den Azubis über deren Erfahrungen sehr interessiert, aber die waren leider in dieser Woche zu einem Blockkurs Berufsschule außer Haus.
Trotzdem fanden wir uns sehr freundlich aufgenommen und behandelt und haben uns auch über die Einladung in die Betriebskantine gefreut.
„Ich war komplett von dem Konzept und auch von der Gemeinschaft der Firma fasziniert und hätte gegen einen Job bei Atotech nichts einzuwenden.“ (Schülerzitat)

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