Schule ohne Rassismus

Die Fichte gehört seit März 2015 auch zum Netzwerkschule_ohne_rassismus

Dabei handelt es sich um „ein Projekt für alle Schulmitglieder. Es bietet Schüler*innen die Möglichkeit, das Klima an ihrer Schule aktiv mitzugestalten und bürgerschaftliches Engagement zu entwickeln. SOR ist das größte Schulnetzwerk in Deutschland, dem mehr als 2.400 Schulen angehören (Stand: Juni 2017) die von über einer Million Schüler*innen besucht werden.“ (Quelle: Web-Seite des Netzwerkes)

Das heißt, auch an der Fichte versuchen wir alle Gedankengebäude von Ungleichwertigkeit zu erkennen und etwas dagegen zu tun, egal ob es um Diskriminierungen aufgrund der Religion, der sozialen Herkunft, des Geschlechts, körperlicher Merkmale, der politischen Weltanschauung oder der sexuellen Orientierung geht.

Der Titel ist keine Auszeichnung für bereits geleistetes Engagement, sondern eine Selbstverpflichtung für die Gegenwart und die Zukunft gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt vorzugehen.
Um am Netzwerk teilhaben zu können, mussten 70 Prozent der gesamten Schulgemeinschaft folgende drei Punkte der Selbstverpflichtung, freiwillig und persönlich unterschreiben:

– Ich werde mich dafür einsetzen, dass es zu einer zentralen Aufgabe
meiner Schule wird, nachhaltige und langfristige Projekte, Aktivitäten
und Initiativen zu entwickeln, um Diskriminierungen, insbesondere
Rassismus, zu überwinden.
– Wenn an meiner Schule Gewalt oder diskriminierende Äußerungen
oder Handlungen ausgeübt werden, wende ich mich dagegen und
setze mich dafür ein, dass wir in einer Auseinandersetzung
mit diesem Problem gemeinsam Wege finden, uns zukünftig zu
achten.
– Ich setze mich dafür ein, dass an meiner Schule einmal pro Jahr
ein Projekt zum Thema Diskriminierungen durchgeführt wird, um
langfristig gegen jegliche Form von Diskriminierung, insbesondere
Rassismus, vorzugehen.

Unser SOR-Team besteht aus zwei Schüler*innen pro Klasse, die jeweils für ein Jahr gewählt werden, einzelnen Oberstufenschüler*innen und zwei bis drei Lehrer*innen. Wir treffen uns ca. einmal im Monat für zwei Stunden. In dieser Zeit tauschen wir uns über aktuelle Vorkommnisse an der Schule aus, planen unseren SOR-Projekttag und – wenn möglich – auch noch andere kleinere Aktionen, die die Schulöffentlichkeit für das Thema Rassismus sensibilisieren sollen.

Zuletzt aktualisiert: 17. Jan 2018 @ 12:43

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