5. Newsletter 2021/22

Sehr geehrte Mitglieder der Schulöffentlichkeit,

sehr geehrte ehemalige Schüler:innen, Eltern und Lehrer:innen,

zwei Wochen vor der Wahl zum Abgeordnetenhaus soll eine Schulgesetzänderung vorgenommen werden, die weitreichende Auswirkungen auf die Arbeit der Berliner Schulen haben wird. Da ich der Pressemitteilung der Schulleitungsverbände “Die Berliner Schulen enden im Chaos” keine eigene Einschätzung hinzufügen muss, nehmen Sie bitte die beiliegende Mail zur Kenntnis.

Mit freundlichen Grüßen,

Steiner
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Sehr geehrte Pressevertreter*innen,

 

die Vertreter*innen der Regierungsfraktionen im Hauptausschuss haben am 08.09.21 dem vom Bildungsausschuss stark veränderten Entwurf der Schulgesetzänderung zugestimmt und dem Abgeordnetenhaus zur Abstimmung (16.09.21) vorgelegt. Anstatt die von der Köllerkommission vorgeschlagene Änderung beim MSA am Gymnasium (keine Prüfung auf dem Niveau von Klasse 9 in der 10. Klasse am Gymnasium) zu beschließen, enthält die Vorlage mehrere Punkte, die eine sinnvolle Arbeit an den Schulen erheblich erschweren oder sogar unmöglich machen:

 

  • 7 Absatz 2a: Hiermit wird diedigitale Schulentwicklungkomplett lahm gelegt. Es muss nun jedes Update einer Software in der Schule von der Senatsverwaltung überprüft werden, bevor die Schulen eine Software weiter nutzen dürfen. Über allen von den Schulen bisher angeschafften Softwareprodukten schwebt das Damoklesschwert einer Nichtzulassung. Die Schulen haben keine Möglichkeit mehr eine Software selbstständig auszuwählen. Jede Software muss beantragt werden. So kann Bürokratie Entwicklung verhindern.

 

  • 41Ruhen derSchulbesuchspflicht: Bei diesem Paragraphen habe ich erhebliche Zweifel, ob dies mit dem Datenschutz vereinbar ist. Eine Schüler*in, z.B. mit physischen Problemen muss nun in der Klassenkonferenz (Lehrkräfte, Eltern- und Schüler*innenvertreter*innen) ein ruhen ihrer Schulbesuchspflicht beantragen und das Gutachten der Schulpsycholog*in offenlegen. Ich halte es für unzumutbar, dass sich die Kinder vor so einer großen Gruppe entblößen müssen und jemand entscheidet (Schulaufsicht), der die Schüler*in nicht mal ansatzweise kennt.

 

  • 76 Absatz 1 Personal- und Sachmittel: Hiermit wird die organisatorische Arbeit einer Schule komplett lahmgelegt. Die Schulkonferenz entscheidet nun über die Verwendung der Personal (!!!)- und Sachmittel. Ein Gremium das 4x im Jahr tagt. Hier zeigt sich auch wie unglaublich schlecht die Vorlage ist. Im aufgeführten § 7 gibt es auch nach der Änderung des Schulgesetzes keinen Absatz 7. Der in §7 eingefügte Absatz wird mit (2a) eingefügt. Man kann jetzt rätseln welche Absätze wohl gemeint sein sollen. Es wird der „alte“ Absatz 3  gemeint sein und damitentscheidet dieSchulkonferenz über Einstellungen von Vertretungslehrkräften. Da hängen so viele Entscheidungen im Vorfeld dran, dass ich keine Idee habe, wie dies in der Praxis umgesetzt werden kann. Die Schule kann so nicht mehr geführt werden.

 

  • 84a Klassenrat: Durch die Konstruktion dieses Paragraphen wird das eigentlich gute Instrument des Klassenrates zu einem nicht praktikablen Konstrukt. Die Schüler*innen in Berlin habeneine Stunde weniger Unterricht in der Woche. Die Lehrkräfte und die Schulleitung kümmern sich nun um die klasseninternen Problemen, anstatt um die Schule oder ihren Unterricht. Es entsteht einriesiger Vertretungsbedarf (eingeladene Lehrkräfte haben ja auch noch anderen Unterricht).

 

Die VOB fordert die Abgeordneten der Regierungsfaktionen auf, diesem Beschluss in der vorliegenden Fassung auf keinen Fall zuzustimmen. Damit wird der Unterricht der Berliner Schüler*innen um eine Stunde die Woche gekürzt, Vertretungsunterricht erhöht, schutzbedürftige Schüler*innen entblößt, die digitale Schulentwicklung beendet und eine Bewirtschaftung der Personal- und Sachmittel quasi unmöglich. Die Schulen sind dann mit sich selbst beschäftigt und können sich nicht mehr um die eigentliche Unterrichtsentwicklung kümmern. Die Berliner Schulen fallen weiter gegenüber den Schulen in anderen Bundesländern zurück.

 

Im Anhang finden Sie die vorgelegte Schulgesetzänderung der bildungspolitischen Sprecher*innen über die im Abgeordnetenhaus beraten wird. Außerdem ist dort eine gemeinsame Presseerklärung fast aller Schulleitungsverbände in Berlin hinterlegt, in der weitere praktische Beispiele zu den aufgeführten Punkten genannt werden.

 

Vielen Dank schon im Voraus für Ihre Aufmerksamkeit auf dieses für die Schulen hochbrisante Thema.

 

Herzliche Grüße

Arnd Niedermöller

Sprecher der VOB e.V.

Schulleiter

Immanuel-Kant-Gymnasium (11Y11)

Lückstr. 63

10317 Berlin

4. Newsletter 2021/22

Sehr geehrte Schulgemeinschaft,


aufgrund der aktuellen Entwicklungen sende ich Ihnen erneut einen Newsletter zu.

Schülersprecher:innenwahl und erste Sitzung der GSV

Die Wahl zum Schulsprecher:innenteam findet in diesem Jahr noch bis Samstag online über I-Serv statt. Eine entsprechende Einladung haben alle Schüler:innen erhalten.

Corona

Am 02.09. wurde der neue Musterhygieneplan veröffentlicht. Dieser ist nun auch auf unserer Homepage veröffentlicht. Wesentlich ist, dass die Maskenpflicht in der Schule bis zum 3.10. verlängert worden ist und die Testung nur noch zweimal in der Woche stattfinden soll. Dementsprechend werden wir ab dem 06.09. auf die Testung am Montag und Mittwoch umstellen.

Podiumsdiskussion

Am 08.09. findet im Vorfeld der Bundestagswahl eine virtuelle Podiumsdiskussion von Direktkandidat:innen aus unserem Bezirk statt. Die Schüler:innen der 11. und 12. Klasse nehmen an dieser Diskussion teil, die vom Leistungskurs Politik der 12. Klasse vorbereitet und moderiert wird.

Spendenaktion

“Hilf mit! Die Kinderkrebsstation des Helios Klinikums in Berlin sucht dringend NEUE Sachspenden. Die Spenden erhalten Kinder/Jugendliche abgeschlossener Chemotherapie als Abschiedsgeschenk. Durch die Pandemie wurde kaum gespendet und die Kinder bekommen kein Geschenk mehr. Wenn Du/Sie das ändern möchtest/möchten, gib / geben Sie bis zum 17.09.2021 Deine / Ihre Spende im Sekretariat ab.
Spendenideen: Luftballons, Spielzeugautos, Bücher, Kuscheltiere, Playmobil, Lego, Schmuck, Barbies, Rucksäcke, Schleich Figuren, CD‘s & DVD‘s etc.” Viele Grüße Alina und Leon Kraft

Sprachbildung

Liebe Schüler:innen, Kolleg:innen, Eltern und Erziehungsberechtigte, die sichere und flexible Beherrschung der deutschen Sprache ist Grundvoraussetzung für den schulischen Bildungserfolg der Kinder und Jugendlichen, aber auch für lebenslanges Lernen sowie generell für die Teilhabe an Gesellschaft und Kultur. Sprachbildung in der Schule hat zum Ziel, die Unterschiede im Sprachverhalten und im Sprachverstehen zwischen Alltagskommunikation und Bildungssprache beherrschen zu lernen. Mit der Teilnahme an einer Umfrage auf IServ und dem Beantworten der Fragen (ca. 2-5 Min.) helft ihr bzw. helfen Sie mit, eine Bestandsaufnahme zur Sprachbildung an der Fichtenberg-Oberschule zu machen. Lemme

Herbstschule

Über unseren Partner “Lernwerk” bieten wir in den Herbstferien folgende Lerngruppen an: Klasse 7: Englisch / Klasse 8: Deutsch / Klasse 9: Englisch / Klasse 10: Deutsch / Klasse 10 Mathematik. Wir nehmen auch Schüler:innen anderer Gymnasien auf, so dass wir als “Servicestelle” fungieren und damit fast alle unserer Schüler:innenwünsche erfüllen können. Die Organisation der Herbstschule übernimmt Herr Sambanis.

Schulinterne Aufholangebote zunächst für die Oberstufe

An diesem Samstag findet der erste Aufholkurs für die Schüler:innen der Oberstufe im Fach Englisch statt. An den kommenden Sonnabenden werden weitere Kurse in Englisch, Deutsch und Mathematik folgen.

Arbeitsgemeinschaften

Folgende Arbeitsgemeinschaften werden in diesem Schuljahr angeboten: Streitschlichter:innen, Chor, Schulband, Repair Cafe / Technik AG, und Analoge Brettspiele.

anstehende Termine

  • 09. – 18:00 Uhr – Sitzung der GEV
  • 09. – 09:50 Uhr – Sitzung der GSV
  • 09. – Waldlauf
  • 09. – Herbstregatta
  • 09. – 18:00 Uhr – Sitzung der Schulkonferenz


Mit freundlichen Grüßen,

Steiner

 

3. Newsletter 2021/22

Update vom 27.8.21:

Sehr geehrte Mitglieder der Schulgemeinschaft,


da noch nicht alle Lernausgangslagentests korrigiert zurückgegeben werden konnten, verschiebt sich die Rückmeldefrist der Eltern auf den 10.09.2021 an folgende zentrale E-Mail-Adresse: reden@fichtenberg-oberschule.net mit der Betreffzeile: “Klasse – Nachname, Vorname – Fach – Name Fachlehrer:in“. Eine darüber hinaus gehende Texteingabe ist nicht erforderlich.

MfG

Steiner
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Sehr geehrte Schulöffentlichkeit,

am Ende der dritten Schulwoche sende ich Ihnen bereits den dritten Newsletter, da einige Informationen keinen Aufschub dulden.

Diese Mail wird an alle Schüler:innen, alle Eltern des 7. und 8. Jahrgangs, an die Elternvertretungen der 9.-10. Jahrgangs und an alle mir bekannten Emil-Adressen des 11. und 12. Jahrgangs versandt. Ich bitte die Elternvertetungen zur Sicherheit um Weiterleitung innerhalb der eigenen Verteiler.

Testen und Impfen
Wie Sie wissen, führen wir immer am Montag, Mittwoch und Freitag die Schnelltests auf Corona durch. Ich bitte an dieser Stelle auch die vollständig geimpften Personen um Teilnahme an den Tests, um die Sicherheit etwas zu erhöhen. Allerdings sollte uns allen bewusst sein, dass das Impfen der Schüler:innen unser aller Sicherheit massiv erhöht. Deshalb bitte ich die Erziehungsberechtigten darum, mit Ihren Kindern gemeinsam das Impfen gegen Corona in den Fokus zu nehmen.


Stark nach/trotz Corona
Die Senatsverwaltung für Bildung fordert im Rahmen der Umsetzung des Bundesprogrammes “Stark nach/trotz Corona” von der Lehrkräften der Schulen die Übernahme einer weiteren Aufgabe:
“Zur Aktivierung der Schülerinnen und Schüler werden von den Lehrkräften im Schuljahr 2021/22 mit allen Schülerinnen und Schülern mindestens zwei lernprozessbegleitende Feedback-Gespräche mit den Erziehungsberechtigten, sofern die Kinder noch nicht volljährig sind, sowie Schülerinnen und Schülern geführt. Das erste Gespräch soll in den ersten Schulwochen erfolgen. Sie dienen der Auswertung der Ergebnisse der Lernstandserhebungen sowie der Einschätzung der allgemeinen Kompetenz- und Persönlichkeitsentwicklung. Die Gespräche enthalten auch eine Selbsteinschätzung der Schülerinnen und Schüler und werden dokumentiert. Es können Lernverträge, die sich auf Unterrichtsinhalte und darüber hinausgehende Bildungs- und Unterstützungsangebote beziehen, zwischen den Teilnehmenden geschlossen werden. Im Rahmen der Feedback-Gespräche kann eine Bestätigung der Teilnahme an Förderformaten ausgestellt werden. [..] In den Gesprächen verständigt man sich über die individuellen Förderpläne oder Unterstützungsangebote wie z. B. die Jugendberufsagentur. Im Unterricht der 9. und 10. Jahrgangsstufe und der gymnasialen Oberstufe in der Integrierten Sekundarschule und der Gemeinschaftsschule sowie in der gymnasialen Oberstufe der Gymnasien werden die Gespräche auch im Hinblick auf den bevorstehenden Übergang in Ausbildung, Studium oder Beschäftigung geführt.”
Nun steht die Fichte vor der Wahl, die Schule für eine Woche zu schließen und alle Elterngespräche zu führen, oder einen praktikablen Weg zu finden, um dem eigentlichen Kerngeschäft “Unterricht” den Raum zu geben, der erforderlich ist. Weiterhin bleibt festzuhalten, dass diese Gespräche nur dann in gewisser Weise effektiv sein können, wenn die Lehrkräfte Zeit für die leistungsschwächeren Schüler:innen haben. Aus diesem Grund bitte ich um folgendes Vorgehen:
Die Schüler:innen der Klassenstufen 7-11 haben in den Kernfächern Deutsch, Mathematik und Englisch Tests zur Bestimmung der Lernausgangslagen geschrieben.
Erziehungsberechtigte der Kinder, die in diesen Tests keine ausreichenden Ergebnisse erzielt haben, wenden sich an die Schule, wenn Sie dieses Gespräch wünschen.
Die Rückmeldung erfolgt bis zum 30.08. an folgende zentrale E-Mail-Adresse: mit der Betreffzeile: “Klasse – Nachname, Vorname – Fach – Name Fachlehrer:in”. Eine darüber hinaus gehende Texteingabe ist nicht erforderlich.
Die Gespräche zwischen den Erziehungsberechtigten, den Schüler:innen und den Lehrkräften werden dann digital über I-Serv durchgeführt und von der Schulleitung zeitlich organisiert.
Das zweite erforderliche Gespräch kann dann an dem geplanten Elternsprechtag stattfinden.

Konkrete Förderangebote können derzeit noch nicht angeboten werden, da die finanziellen Mittel, die die Schulen erhalten, erst nach den Herbstferien zur Verfügung stehen werden. Gern verweise ich an dieser Stelle auf die bereits eingeplanten Plus-Stunden, die eine Förderung durch die konkreten Fachlehrer:innen ermöglicht.

Herbstschule

Am 24.8. habe ich die Mail erhalten, wie die Herbstschule in diesem Schuljahr organisiert wird. Bis zum 02.09. soll ich nun spätestens die Anzahl der Schüler:innen benennen, die an der Herbstschule teilnehmen wollen. Alle mir vorliegenden Informationen zur Herbstschule sind auf der Startseite unserer Homepage zu finden. Die Kürze der Ankündigungsfrist erklärt sich sicherlich aus dem völlig überraschenden Auftreten der Herbstferien…. Wie können wir diese Frist nun wieder einhalten?

Erziehungsberechtigte, die wollen, dass ihre Kinder an der Herbstschule teilnehmen, schreiben bitte bis zum 30.08. an folgende zentrale E-Mail-Adresse: mit der Betreffzeile: “Klasse – Nachname, Vorname – Fach”
Die Schulleitung meldet dann die Anzahl der Gruppen. Ich kann Ihnen nicht sagen, wo die Herbstschule stattfinden wird, da unser Gebäude aufgrund der Sanierung in den Ferien wieder nicht nutzbar sein wird.

Bleibe Sie gesund,

Andreas Steiner

2. Newsletter 2021/22

Sehr geehrte Schulgemeinschaft,

nachdem nun die erste Schulwoche absolviert worden ist, möchte ich Sie über einige weitere Punkte informieren.

Personalausstattung
Zu Beginn des Schuljahres hatten wir alle Lehrkräfte an Bord, die für die Abdeckung des Unterrichtes erforderlich sind. Mit Fr. Engelmann (En/Ma/Ge), Fr. Hauff (De/PW/SW), Fr. Medina (En/Span), Fr. Schulz (En/Ge) und Hrn. Stella (De/Psy) konnten alle notwendigen Stellen mit ausgebildeten Lehrkräften besetzt werden. Fr. Hausdörfer (En/Psy) ist nach ihrem erfolgreichen Referendariat an der Fichte geblieben. Nach einer längeren Abwesenheit sind auch Fr. Mani (Frz/Span), Fr. Oepke (Ma/Ph) und Fr. Spitta (PB/Phil/Eth) wieder zurück. Fr. Barnieske (De/Ku) und Fr. Zick (De/PB) haben ihr Referendariat an der Fichte begonnen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und wünsche allen Kolleg:innen eine erfolgreiche und glückliche Zeit an der Fichte.


Baugeschehen
Derzeit wird im Westflügel fleißig gearbeitet. Das Linoleum wird verlegt, die Türzargen eingebaut, Fliesen verlegt und die Malerarbeiten sind in vollem Gange. Leider hat aber der derzeitige Materialmangel (Elektro- und Netzwerkkabel, Dachdeckung, Holz….) dazu geführt, dass wichtige Arbeiten noch nicht oder erste verspätet ausgeführt werden konnten, so dass der Umzugstermin in den Herbstferien nicht mehr zu halten ist. Kurz vor Ende der Sanierung des Westflügels also leider noch einmal eine Verzögerung. Inzwischen kann man aber schon erahnen, wie schön es werden wird, so dass das Licht am Ende des Tunnels unübersehbar ist.


Corona-Situation
Derzeit führen an der Fichte die Schüler:innen immer am Montag, Mittwoch und Freitag die Schnelltests durch. Obwohl Geimpfte und Genesene von der Testpflicht befreit sind, bitte ich ALLE darum, an den Tests teilzunehmen. Wir alle wissen, dass der Impfschutz kein Schutz vor Ansteckung anderer Personen darzustellen scheint.
Wichtig ist auch, dass die Schüler:innen insbesondere in der Mensa und vor der Schule auf die notwendigen Abstände und die Hygieneregeln achten. Wenn wir beobachten müssen, dass teilweise mehrere Schüler:innen von einem Teller essen oder sich sogar das Essen oder die Trinkflaschen teilen, bekommt man Zweifel, ob die Gefährlichkeit von Corona immer noch in den Köpfen präsent ist. Ich bitte Sie liebe Eltern, um Unterstützung! Bitte sprechen Sie mit Ihren Kindern! Unser Verhalten bestimmt maßgeblich, wie lange wir den gewünschten und erforderlichen Schulbetrieb aufrecht erhalten können!
An diesem Wochenende wird der aktualisierte schulinterne Corona-Handlungsleitfaden auf der Homepage veröffentlicht.


FichteGoesUK: Wir planen wieder!
Corona und Brexit haben uns ausgebremst und die letzte Fahrt sogar ausfallen lassen. Die Entwicklungen der letzten Monate und Wochen lassen uns aber hoffen, dass wir 2022 wieder fahren können. Alle ausgefallenen Fahrten sollen nachgeholt werden. Mit unseren Partnern in Süd-England haben wir daher folgende Termine abgesprochen:
jetzige 7. Klassen: September 2022 (dann 8. Klasse)
jetzige 8. Klassen: Oktober 2022 (dann 9. Klasse)
jetzige 9. Klassen: Juni 2022
Noch ist es der Plan. Der planerische Vorlauf für eine Fahrt beträgt üblicherweise ein Jahr. Sobald die Situation es sinnvoll erscheinen lässt, konkrete Maßnahmen (feste Buchungen, genaue Informationen auch zu den Einreisebestimmungen, Zahlungsmodalitäten, etc.) zu ergreifen, werde ich mich mit den jeweiligen Klassen und Eltern in Verbindung setzen. Termine (Wochen) für erste Elternversammlungen haben wir aber schon festgelegt. Der genaue Tag muss jeweils noch bestimmt werden. Die Versammlung für die derzeitigen 9. Klassen findet in der letzten Septemberwoche statt.
Wir hoffen und freuen uns, dass es wieder losgehen kann.
Axel Bauer


Elternabend durch die Schulpsychologin Frau Deubel
Am 02.09.2021 wird ein Elternabend zum Thema “Selbstverletzendes Verhalten und Suizidalität bei Schüler:innen” angeboten. Aufgrund der Coronapandemie und der besonderen Thematik wird der Elternabend digital angeboten. Dieses Modellprojekt wird an der Fichte angeboten, um dann eventuell in der Folge im Bezirk verankert zu werden. Anmeldungen für diesen Elternabend müssen bis zum 31.08.2021 an die folgende Mailadresse gerichtet werden: .
Frau Deubel hat eine kurze Beschreibung des Vorhabens beigesteuert:
Erwachsen werden ist nicht leicht. Oftmals sind Jugendliche massiv überfordert von dem, was die Welt von Ihnen will. Dabei wissen sie selbst noch gar nicht richtig, wer sie sind oder wohin sie wollen. Nicht selten verletzen sich junge Menschen selbst, wenn sie mit dem Druck von innen und außen nicht mehr umgehen können. Jede*r zweite Jugendliche denkt im Laufe des Lebens zumindest mal über Suizid nach. Aber auch Eltern sind überfordert. Allein der Gedanke daran, das eigene Kind könnte sich selbst verletzen oder gar versuchen, sich das Leben zu nehmen macht Angst- und das selbst dann, wenn es bisher noch nie vorgekommen ist. Ich möchte mit Ihnen über diese schwierigen Themen sprechen. Fragen klären wie: „Was mache ich, wenn mein Kind sich selbst verletzt?” , , Was für Formen der Selbstverletzungen gibt es eigentlich?” oder auch: „Mein Kind droht damit, sich das Leben zu nehmen. Was soll ich jetzt machen?” Dieses Thema betrifft viele Familien. Ich möchte Ihnen zeigen, wie Sie als Eltern Ihre Kinder gut begleiten können aber auch, wohin Sie sich wenden können um mit Ihrer eigenen Überforderung umzugehen. Ich plane, dass es einen ersten Teil gibt, in welchem die Eltern Informationen von mir bekommen und einen zweiten, in welchem Fragen gestellt und miteinander ins Gespräch gegangen werden kann. Sollten auf diesen Elternabend aufbauend Gesprächsbedarfe bei den Eltern entstehen, kann ich hier auch gern Gespräche anbieten. Stephanie Deubel SIBUZ Steglitz-Zehlendorf

Ich freue mich sehr darüber, dass dieses Angebot auf Initiative von Frau Steinlein realisiert wird.
Dieser Newsletter richtet sich wie bisher an die Schüler:innen, Kolleg:innen, Eltern und die “Ehemaligen”. Zum ersten Mal erhalten die Eltern unseres neuen 7. Jahrgangs diese Informationen. Sollten Sie diesen Newsletter nicht erhalten wollen, bitte ich um eine kurze Rückmeldung per Mail.

Bleiben Sie gesund und zuversichtlich!

Andreas Steiner

1. Newsletter 2021/22

Sehr geehrte Schulgemeinschaft,

kurz vor Beginn des Schuljahres möchte ich Sie über einige wichtige Punkte informieren:

Corona-Regelungen
Sie werden ab dem Wochenende den derzeit gültigen Musterhygieneplan auf der Startseite der Homepage finden. Wie bereits im letzten Jahr werden auch dort aktuelle Schreiben veröffentlicht.

Die ersten Regeln in aller Kürze:
Die Schüler:innen müssen für den Unterricht wieder in der Schule anwesend sein.
In der Schule sind medizinische Masken zu tragen. Es gilt weiterhin das Einbahnstraßensystem im Schulhaus.
Am Montag, Mittwoch und Freitag führen die Schüler:innen Schnelltests in der Schule durch.
Die Testpflicht entfällt, wenn die Schüler:innen ein aktuelles externes Schnelltestergebnis vorlegen können, genesen oder zweifach vollständig geimpft sind. Die entsprechenden Nachweise sind der Lehrkraft vorzulegen.
Vollständig geimpfte Lehrkräfte legen den Nachweis im Sekretariat vor.
Neue Kooperationsverträge der Fichte
Am Ende des letzten Schuljahres hat die Fichte noch neue Kooperationsverträge mit einer Einrichtung der Diakonie und dem Otto-Suhr-Institut geschlossen. Sie finden die Verträge auf unserer Homepage im Bereich “Partner”.


Masernimmunitätsnachweis
Alle Schüler:innen, Lehrer:innen und schulisches Personal, die bereits an der Fichte beschult werden oder tätig sind, müssen ihren Masernimmunitätsnachweis nun erst bis zum 31.12.2021 vorlegen. Coronabedingt wurde diese Frist verlängert.


Kunstwettbewerb
Im letzten Schuljahr haben sich in Berlin über 2.000 Schüler:innen an einem Wettbewerb zur Gestaltung von “Umwelt-Plakaten” beteiligt. Mit Zoe aus der jetzigen 8b ist auch eine Schülerin der Fichte unter den Preisträger:innen. Sie finden das Plakat als Anlage in dieser Mail.


Wechselunterricht
Ein komplettes Schuljahr mit Lockdown, Wechselunterricht und einigen wenigen Wochen Regelbetrieb liegt hinter uns. In der Corona-AG wurde die Möglichkeit diskutiert, ob wir bei einem erneuten Wechselunterricht in 2021/22 das Durchführungsmodell anpassen. Denkbar wäre ein tageweiser Wechsel (Montag: A-Gruppe, Dienstag: B-Gruppe…) oder auch ein Wechsel im Bereich eines Schultages (1.-4. Stunde: A-Gruppe, 5.-8. Stunde: B-Gruppe). Diese Modelle werden an anderen Gymnasien in Berlin auch durchgeführt. Gemeinsam mit dem Schulleiter des Paulsen-Gymnasiums habe ich mich gegen einen Wechsel des Systems entschieden. Die wichtigsten Gründe möchte ich hier kurz aufführen:
Das wochenweise Wechselmodell funktioniert und ist eingespielt.
Eine Veränderung des Systems würde Energie und Zeit binden, die dann an anderer Stelle fehlt.
Eine wochenweise Trennung der Kohorten bringt eine klare Halbierung der Schüler:innenschaft und damit eine Reduzierung der Infektionsgefahren. Mit den neuen Modellen würde dieser Vorteil aufgegeben.
Der tageweise Wechsel oder der Wechsel innerhalb eines Tages stellt eine zusätzliche Gefahr für die unkontrollierbare Fortsetzung von Infektionsketten dar.
An jedem Schultag würde mehr Unterricht durch die Schnelltests verloren gehen.
Die Arbeitsbelastung der Kolleg:innen steigt bei den anderen Modellen im Vergleich zu unserem Wechselmodell.


Ich wünsche Ihnen einen gesunden, fröhlichen und guten Start ins neue Schuljahr.

Andreas Steiner